USV Potsdam - Abteilung Taekwondo

Am Wochenende fand das zweite Ranglistenturnier des Jahres in Wiesbaden statt. Und obwohl wir einen beinahe unzumutbar langen Hinweg quer durch Deutschland hatten, hat sich die Teilnahme mehr als gelohnt. Mit über 240 Startern aus 14 verschiedenen Bundesländern war das BRL-Turnier Mitte hochkarätig besucht. Viele der DTU-Nationalkadersportler nutzten dieses Turnier als letzten Test vor der anstehenden Technik-Weltmeisterschaft, die Ende Oktober auf Bali in Indonesien ausgetragen wird.

Das Turnier war ausgezeichnet organisiert, startete allerdings mit der im Formenlauf bereits üblichen halbstündigen Verspätung. Dank des bayerischen Technikeinsatzes (Danke an Demis!) verlief es aber anschließend reibungslos.

Drei Starter des USV Potsdam nahmen in insgesamt 4 Kategorien teil: Besonders erfreulich waren die Ergebnisse, die Ronja und Hilko im Paarlauf erreichten. Im Freestyle-Lauf reichte es für die Bronzemedaille unter den fünf Paarläufern. Platz Eins ging an die WM-Dritten vom letzten Jahr. Beim zweiten gemeinsamen Start im regulären Formenlauf zeigten die beiden im Finale eine überzeugende sechste Form und eine ebenso hoch bewertete Pyongwon. Trotz des langen, krankheitsbedingten Aussetzers in den Sommerferien zahlten sich die letzten Wochen des Trainings aus und Ronja und Hilko kamen mit sicherem Abstand auf Platz Zwei von acht Paaren. Das ist eine sensationelle Leistung.

Im Einzel starteten Katrin (Master I) und Hilko (Senior I -29 Jahre). Katrin konnte nach einer langen Trainingspause nicht zu ihrer gewohnt souveränen Form zurückfinden und landete leider auf Platz Fünf von sieben Starterinnen. Hilko kam auf Platz 13 von 20 in seiner Kategorie, und verpasste so um vier Zehntel knapp den Einzug ins Halbfinale.

So gab es insgesamt einmal Silber und einmal Bronze, was uns bei einem Turnier auf diesem Niveau in der Vereinswertung einen Platz unter den besten Zehn Vereinen bescherte und in der Länderwertung unseren Landesverband, den TVBB, als besten ostdeutschen Verband listet. Damit müssen wir uns nicht verstecken, auch wenn langfristig natürlich bei weitem noch nicht das gesamte Potential ausgeschöpft ist. Wir streben an, zukünftig mit mehr Startern insbesondere im Nachwuchsbereich anzutreten.

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