USV Potsdam - Abteilung Taekwondo

Korea 2015
Unsere beiden Sportler Fabian und Nico konnten gemeinsam mit ihrem Betreuer Hilko sehr ereignisreiche Tage in Korea verbringen. Durch seinen Sieg beim Kukkiwon-Cup in Sindelfingen hat Fabian die Reise nach Korea gewonnen und sein Bruder Nico kam mit. Neben dem Festival "The World Taekwondo Hanmadang" und dem World Children's Festival in Pyeongtaek erlebten sie eine Menge koreanische Kultur. Sie haben sich Sehenswürdigkeiten oder auch die Uni, an der Hilko ein Semester lang studierte, angesehen, sich einer asiatischen Massage unterzogen, in einem Tempel und einer koreanischen Sauna übernachtet.

Das Festival Hanmadang mit gut 4600 Teilnehmern aus aller Welt ist ein unglaublich gut organisiertes Event und hatte bei seiner 23. Auflage so viele Teilnehmer wie noch nie. Hier kann man drei Tage lang Shows, Kreativformen, Taekwondotanz, Taekwondo-Aerobik und Bruchtests auf mehreren Matten gleichzeitig auf höchstem Niveau erleben. Bei diesem grandiosen Spektakel starteten Hilko und Fabian im Yob-Chagi-Weitsprung und Nico im Ap-Chagi Hochsprung. Die Performance der Koreaner war wie immer unglaublich. Die gedrehten Kicks waren eine Augenweide, die Musik ging unter die Haut und die Tritte gingen leichtfüßig senkrecht nach oben. Nico hat die 220 cm Sprunghoehe beim Apchagi geschafft, aber es reichte nicht für die nächste Runde. Fabi hat die 220 cm Sprungweite mit Yopchagi geschafft und kam ins Finale. Da wollte allerdings das Brett nicht brechen. Hilko wurde mit 390 cm Sprungyopchagi 2ter, weil bei 420 cm sein Brett nicht brach.

Zum zweiten Turnier, dem Festival der World Children Taekwondo Union in Pyeongtaek ging es gemeinsam mit der deutschen Reisegruppe. Das Turnier war ganz anders als Hanmadang. Es war nicht so perfekt organisiert. Keiner hatte Gegner oder wusste wann er dran war. Keiner fühlte sich verantwortlich. Aber alle waren wichtig. Nico hat sich einen Freundschaftkampf organisiert und hat gewonnen. Hurra!
Fabi ist am zweiten Tag einfach auf die Fläche gegangen und mit drei anderen Koreanern zweimal (?!) Koryo gelaufen. Trotz falschem Chunbi hat er gewonnen. Die blauen Augen und die guten Apchagis waren sein Kapital.

Am Ende ihrer erlebnisreichen Reise waren sich beide Jungs einig:" Es war ein unvergessliches Erlebnis".

Fotos